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jueves, 27 de enero de 2011

Nachhilfe für Radiosprecher

Von Jolanthe Soyka

Der bedauerliche Sprachverfall ist nicht nur optisch allgegenwärtig (Zeitungen, Bücher, Geschäftsaufschriften strotzen von Fehlern, von den dümmlichen Anglizismen ganz zu schweigen) – auch akustisch breitet sich die „Sprachschluderei“ immer mehr aus. Der aufmerksame Radiohörer muß sich täglich Schlampereien in der Aussprache und teils schwere grammatikalische Fehler anhören.

Die hier behandelten Beispiele beziehen sich auf den „Kultursender“ Ö1, der den in ihn gesetzten Erwartun- gen leider längst nicht mehr gerecht wird. In den Nach- richten hören wir von „Ameriga“ und noch häufiger von „Groatien“, oft auch von „Aropa“. Der Wetterbericht bringt vor allem in der kälteren Jahreszeit Voraussagen wie: „In den Bergen schneides kräftig.“ Hier versteht wohl jedermann, daß im Wort schneit das Schluß-t stimmlos, im Volksmund „hart“ genannt, ausgesprochen werden muß. Aber wie verhält es sich mit dem ebenfalls sehr oft zu hörenden „Heute wird es wärmer“? Nun, auch das ist falsch, denn es gilt die Regel, daß im Deutschen alle auslautenden Konsonanten stimmlos (= hart) auszusprechen sind. Man spricht: das Grap (= Grab, natürlich mit langem a), der Berk (= Berg, wobei der Endkonsonant allerdings nicht oder kaum behaucht wird), es wirt (= wird). Zieht man nun im schnellen Sprechverlauf ein solcherart auslautendes Wort mit dem folgenden, das mit einem Vokal beginnt, zusammen, so lautet die kor- rekte Aussprache: „Das Grap ist leer; der Berk überragt die Landschaft; heute wirt es warm.“ Ja, selbst wenn das folgende Wort mit einem Mitlaut beginnt, ist der stimm- lose Endlaut noch deutlich zu hören; wir dürfen also in der Hochsprache nicht sagen: „Es wird lustig“, sondern „Es wirt lustig“; und auch eine Mondfinsternis muß richtig als „Montfinsternis“ ausgesprochen werden.

Im Wiener Dialekt, wie er z. B. in den Bezirken Favoriten und Ottakring zu hören ist, wird bei Wör- tern, die mit einem l beginnen, dieses gerne mit der Zunge ganz vorne an den Schneiderzähnen gesprochen („lllääwaund“). Solches wäre natürlich bei einem Radiosprecher ganz und gar verpönt, daher wird in der Sprecherausbildung das richtige l – oben am Gaumen – sorgfältig gelehrt. Doch dann schütten einige Sprecher, wiederum sind es oft die Wetterfrösche, gleichsam das Kind mit dem Bade aus und nennen unser westlichstes Bundesland „Vorahlberg“. Dies ist natürlich falsch, denn im Anschluß an ein r muß das l auch in der Hochsprache vorn an den Zähnen gebildet werden. Dasselbe gilt auch für die typisch österreichische Verkleinerungsform auf -erl, z. B. Zuckerl. Auch hier war leider schon die Aussprache „Zuckall“ in Ö1 zu hören.

Wir empfehlen also den Sprechern des Kultursenders ein Auffrischungsseminar (bitte um Gottes willen keinen Refresher!) zur deutschen Aussprache.

Und nun zur Grammatik. Ein allerorten anzutref- fendes Übel, der Schwund des Genetivs, hat sich in Ö1 ebenfalls schon ausgebreitet. Kulturredakteure beiderlei Geschlechts begrüßen z. B. „den Direktor des Museum für Völkerkunde“, und die Abteilung Religion berichtet über „den Beginn des Fastenmonat Ramadan“ oder zitiert einen „Brief des Apostel Paulus“. Unsere Leser wissen sicherlich, daß das Museum, der Monat und auch der Apostel im zweiten Fall ein s angehängt bekommen und man daher „den Direktor des Museums für Völkerkunde“ begrüßen, über „den Beginn des Fastenmonats Ramadan“ berichten und „einen Brief des Apostels Paulus“ zitieren muß.

Eine ganz besondere Herausforderung für Rundfunksprecher scheint der Genetiv im Zusammenhang mit Namen und Ordnungszahlen zu sein, wie man z. B. bei der Nennung von Herrschern oder Päpsten erkennen kann. Historiker haben ihre liebe Not mir den vielen Ehefrauen „des Königs Heinrich der Achte“ bzw. „König Heinrichs des Achten“ (hätten Sie ’s gewußt?), und ebenso stolpert die schon erwähnte Abteilung Religion über die Genitive der diversen Päpste. Wollen wir ihnen eine kleine Nachhilfe erteilen? Es heißt richtig „die Enzyklika Humanae vitae (Papst) Pauls des Sechsten“ oder etwa „die Reisen (Papst) Johannes Pauls des Zweiten“ und schließlich „das Jesus-Buch (Papst) Benedikts des Sechzehnten“. Man könnte in all diesen Fällen allerdings auch das Wort Papst in den zweiten Fall setzen, dann bleibt der Name – nicht aber die Ordnungszahl – undekliniert: „des Papstes Paul des Sechsten, des Papstes Johannes Paul des Zweiten, des Papstes Benedikt des Sechzehnten“.

Der Genitiv ist ein langsam aussterbender Kasus, hieß es schon in meiner Schulzeit vor gut 50 Jahren. Wovon man damals aber noch nichts ahnte, das ist das offensichtliche Aussterben weiblicher Possessiv- und Relativpronomina. Eine ORF-Mitarbeiterin, die um Spenden für „Nachbar in Not“ bittet, spricht im Zusam- menhang mit den Überschwemmungen in Pakistan von einer „Katastrophe, von dessen Ausmaß man sich keinen Begriff macht“. Das Wort „deren“ ist hier also offensichtlich in Vergessenheit geraten. Leider noch weit häufiger vergessen viele Leute und eben auch Ö1-Redakteure das besitzanzeigende Fürwort „ihre“ und sagen statt dessen z. B. „Die Republik Österreich und seine Bürger ...“

Und in der Sendung „Von Tag zu Tag“, in der die Hörer anrufen und mit den Studiogästen sprechen können, sagte kürzlich die Moderatorin: „Jetzt hätte ich noch gerne Herrn X ins Studio geschalten.“ Wie bitte? Schalten – schilt – geschalten? Nein, natürlich: schaltete – geschaltet! Eigentlich ein sehr wichtiges Wort für eine Radiomoderatorin, möchte man meinen.

Diese Fehlerliste ist natürlich bei weitem nicht vollständig ... Aber vielleicht fällt der eine oder andere Hinweis auf fruchtbaren Boden. 

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit der Sprache des Rundfunks mit! Wir wollen die treffendsten Beobachtungen in den Wiener Spracbläμern veröffentlichen.


Rasierklingen „Rundfunk Sonderklasse“, um 1930, Technisches Museum Wien (Quelle: Kampf um die Stadt. 361. Sonderausstellung des Wien-Museums. Katalog. Wien: Czernin Verlag 2010).
 Quelle: Sprachblätter






lunes, 24 de enero de 2011

Seht her, ich spreche Englisch!

Von Robert Sedlaczek

Es ist zur Mode geworden, mit englischen Ausdrücken zu prunken.
Wann wird der Peak dieses Unsinns erreicht sein?


Die Krise ist vorbei, der Wirt- schaftsmotor ist angesprungen. Er läuft, stottert aber noch ein wenig. Das ist zur Zeit die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht lautet: Im heurigen Jahr wird die Arbeitslosigkeit trotzdem leicht ansteigen. Der Grund: Frauen, die in Karenz waren, Jugendliche, die in Ausbildungsprogramme gesteckt wurden, und Arbeitskräfte aus Ungarn, Tschechien und der Slowakei strömen auf den Arbeitsmarkt.

Diese Information habe ich in der vergangenen Woche einer mittäglichen “Zeit im Bild” entnommen. Stefan Gehrer hat dann noch zusätzlich einen sogenannten Livegast interviewt – einen Arbeitsmarktexperten.

“Und wenn das weiter steigt, wird ja dann irgendwann wahrscheinlich ein Peak, ein Höhepunkt, erreicht sein, wo es dann wieder abwärts geht, danach. Wann wird das sein?”

Ja, der Moderator hat wirklich Peak gesagt. Im ersten Moment habe ich mir gedacht: Das ist aber schlau. Er folgt dem rhetorischen Grundsatz: Spicke deine Rede mit ein paar Fremdwörtern, da freut sich der Zuhörer und denkt sich: “Toll! Er traut mir zu, daß ich mit diesen Ausdrücken etwas anfangen kann! Er hat mich richtig eingeschätzt, ich verstehe es. Ein patenter Kerl!”

Aber in diesem Fall hat der Fragesteller ja auch gleich die deutsche Übersetzung nachgeliefert: “Es wird irgendwann ein Peak, ein Höhepunkt, erreicht sein.” Und damit ist der ganze schöne Effekt zum Teufel. Er verwendet das Wort Peak, traut mir aber nicht zu, daß ich es verstehe! Er übersetzt es hintendrein, er hält mich für dümmer als ich bin. Und das werden wahrscheinlich auch andere Zuseher gedacht haben, das Wort Peak ist ja nicht so schwer zu verstehen.

Es könnte natürlich auch sein, daß der Moderator einfach mit seinen fulminanten Englischkenntnissen prunken wollte. “Seht her, ich spreche Englisch!” Oder: “Wenn man täglich die ‚New York Times‘ und die ‚Herald Tribune‘ studiert, dann kann es schon passieren, daß einem unversehens ein englischer Ausdruck rausrutscht. Shit happens. Mir ist das Wort ,peak’ so geläufig, daß mir ein deutsches Pendant erst einen kleinen Moment später eingefallen ist. Sorry!”

Auch Alfred Gusenbauer ist ja öfters ins Englische geschlittert, und auch er konnte nichts dafür. Ein Journalist musste ihn nur kurz antippen: “Fürchten Sie nicht, daß Ihr jüngster Vorstoß den Koalitionspartner auf das Heftigste irritieren wird?” Sofort setzte er ein vielsagendes Lächeln auf und meinte: “So what?” Und er war kein Einzelfall. Ich weiß einen Wissenschaftsminister, der ebenfalls auf englische Einsprengsel bedacht war. Prompt hat man ihn nach Brüssel geschickt.

Kehren wir zurück zum Anlaß meines Ärgers. Man könnte den hier zerpflückten Satz seines englischen Lehnworts berauben. Was bliebe dann übrig?

“Und wenn das weiter steigt, wird ja dann irgendwann wahrscheinlich ein Höhepunkt erreicht sein, wo es dann wieder abwärts geht, danach. Wann wird das sein?”

Sollten unsere Schüler im nächsten Pisa-Test diesen Duktus aufgreifen, würden sie bei der Sprachkompetenz zu Recht an letzter Stelle liegen. Kommt es mir nur so vor oder ist es wirklich so? Alles konzentriert sich auf das Erlernen der englischen Sprache – und gleichzeitig verkümmert die Ausdrucksfähigkeit im Deutschen.

* Robert Sedlaczek ist der Autor zahlreicher Bücher über die Sprache. Zuletzt ist erschienen: “Wenn ist nicht würdelos. Rot-weiß-rote Markierungen durch das Dickicht der Sprache”. (Vorgestellt in den Wiener Sprachblättern vom Juni 2010, S. 15)





sábado, 22 de enero de 2011

Der Deppen-Apostroph

jetzt auch bei der Commerzbank



Ein sehr beliebter Fehler geistert beharrlich durch die Gastronomiebranche und Kleinbetriebe; er hat sich seit 1989 wie eine Epidemie aus dem Westen auch in den neuen Bundesländern ausgebreitet: Da wird der Genitiv von Eigennamen mit einem sinnlosen Apostroph zerhackt: Udo’s Bistro, Susi’s Haarstudio oder Gerd’s Barber-Shop.

In § 97 der Amtlichen Regelung für die deutsche Rechtschreibung ist festgelegt: „Man kann den Apostroph setzen, wenn Wörter gesprochener Sprache mit Auslassungen bei schriftlicher Wiedergabe undurchsichtig sind.“ Das galt genauso auch schon in der traditionellen Rechtschreibung. Demnach wird ein Genitiv-S grundsätzlich unmittelbar angehängt und nicht durch einen Apostroph von der Grundform, dem Nominativ getrennt. Ausnahmen sind nur zulässig, wenn sonst nicht klar würde, ob das S schon zum Stamm gehört: Wenn Andreas und seine Schwester Andrea Lokale eröffnen, könen sie die also notfalls als „Andreas’ Bar“ und „Andrea’s Imbiß“ bezeichnen, um deutlich zu machen, daß der Barbesitzer Andreas heißt und die Imbißdame Andrea. Auch Carlos darf seine Bude „Carlos’ Kiosk“ nennen. Sein Bruder Carlo müßte sich aber mit „Carlos Treff“ begnügen, notfalls darf er – zur Unterscheidung von Carlos – auch „Carlo’s Treff“ wählen. Generell bleibt aber der Apostroph beim Genitiv verboten.

Wer das Privileg hatte, eine Schule zu besuchen, hat gelernt, daß „ans“, „aufs“, „fürs“ oder „ins“ kompromiß- und ausnahmslos immer ohne „Deppen-Apostroph“ geschrieben werden – und zwar nach alter und nach neuer Rechtschreibung, denn diese apostrophlose Form ist nicht „undurchsichtig“. Wenn ein Großunternehmen sich bei seiner Werbeagentur mit der zweiten Wahl begnügt, kann das zu possierlichen Pannen führen. Die Commerzbank startete beispielsweise im September eine Werbekampagne mit Plakaten und Faltblättern, die allen Ernstes verkündeten, es sei: „Die richtige Zeit für’s eigene Heim.“

Auf diese verhunzte Schlagzeile mochte „die Bank an Ihrer Seite“ auch auf der Startseite des Privatkundengeschäfts und beim sogenannten Online-Banking nicht verzichten. Möglicherweise hat sich das Corporate Marketing dabei einer unkundigen Lead Agency anvertraut, um im eigenen Hause einen Spelling Officer oder einen Orthography Manager einzusparen.

Im August hatte das Institut eine „Commerzbank Digi-Step Anleihe“ (diesmal mit Deppen-Leerzeichen im Wertpapiernamen) angeboten, also schlicht eine Zweistufenanleihe, auf die – je nach Marktlage – 2 oder 4 Prozent Zinsen gezahlt werden.

Magnus Embe
Sprachnachrichten 48/2010 des VDS

lunes, 17 de enero de 2011

Heiteres Berufe-Raten: Deutsch in Stellenanzeigen


Mit wohlklingenden, aber unverständlichen Berufsbezeichnungen um Mitarbeiter zu werben, ist auf dem Stellenmarkt üblich. Eine gewisse Rückbesinnung auf die deutsche Sprache ist zwar zu beobachten. Doch so ganz wollen sich viele Unternehmen nicht von den Anglizismen trennen.

Heiteres Beruferaten – das gab es einst im deutschen Fernsehen. Über 30 Jahre moderierte Robert Lembke die Sendung mit den berühmten „Schweinderln“. Nach seinem Tod führten mehrere Nachfolger das Quiz weiter, bis das Format 2005 schließlich abgesetzt wurde. Vielleicht, weil man spätestens zu diesem Zeitpunkt zum Beruferaten gar keine TV-Sendung mit Moderator mehr brauchte. Ein Blick ins Internet oder in den Stellenteil der Tageszeitungen lieferte und liefert bis heute Ratestoff in Hülle und Fülle: Schicke Anzeigen werben um Customer Support Representa- tives, Front Office Manager, Field Operator und Business Analysts. Dem geneigten Leser stellt sich da schnell die Lembke-Frage: Was bin ich? Und: Kann ich mich mit meiner Gärtnerausbildung auf die Stelle als Plant Manager bewerben? Oder besser nicht?!

Als „einen Strudel, in dem man offenbar mitschwimmen mußte, um modern zu wirken“, hat Mark Leiblein, Inhaber der Münchener Namensagentur Namestorm den Schwall englischer Berufsbezeichnungen erlebt. Wer englisch inseriert, will zeigen: Wir sind am Puls der Zeit, wir sind ein international agierendes Unternehmen. Die neuen Titel dienen außerdem dazu, Tätigkeiten „aufzupolieren“. Statt einer (gewöhnlichen) Friseurin wird ein (flippiger) Hair Stylist (m/w) gesucht. Der (altbackene) Hausmeister sieht sich lieber als (jugendlich-dynamischer) Facility Manager. „Sobald eine Bezeichnung problematisch wird, versucht man sie durch eine Umbenennung aufzuwerten.

Englisch erscheint hier vielen als Ausweg“, beschreibt der Bamberger Sprachwissenschaftler Helmut Glück dieses Phänomen. Allerdings, so Glück, sei der erwünschte Effekt zumindest bei den Bessergebildeten inzwischen weitgehend verflogen. Hinzu kommt die Wirtschaftskrise, der Beobachter ebenfalls einen Einfluß auf die Sprache zuschreiben. „Seit etwa zwei Jahren wird man mit einem Banker nicht mehr gerne gesehen“, formuliert es Glück vorsichtig.

Auch Namensexperte Mark Leiblein beobachtet bei seinen Kunden immer häufiger eine Einstellung, die er als „Rückbesinnung auf die Heimat“ beschreibt. Einige Auftraggeber haben ihn bereits darauf hingewiesen, daß der zu findende Name „gerne auch deutsch“ sein könne, andere forderten dies sogar ausdrücklich. Tatsächlich scheint in den deutschen Chefetagen die Sensibilität für den Gebrauch der Muttersprache wieder zu wachsen. Das macht sich auch bei der Werbung um Bewerber bemerkbar.

Statt der lange Zeit allgegenwärtigen Manager werden in den aktuellen Anzeigen auch Personalleiter, Betriebsleiter und Geschäftsführer gesucht. Neben Consultants sind auch die Berater wieder gefragt.

Dennoch: So richtig können viele Unternehmen von den Anglizismen nicht lassen, was nicht selten zu einem bizarren Sprachmischmasch führt: Medizinprodukteberater werden in einer ansonsten auf Deutsch formulierten Anzeige aufgefordert: „Join our mission“. Ein Head of Region Operations soll eine Hands-on-Mentalität mitbringen. Und besonders sprachbegabt sollte der angehende Finance Director Europe Industrial bei einem Hersteller von Vliesstoffen sein: „Gemeinsam mit seinen Standortcontrollern“ stellt er den „Forecast und das Gruppenreporting sicher“ und „optimiert das Working Capital Management“.

Nach Erfahrung von Michael Weideneder, Geschäftsführer des Internet-Portals stellenanzei- gen.de, sind es eher die größeren Unternehmen und die modernen Branchen wie die Informationstechnologie oder die Telekommunikation, die mit englischen Job- Titeln auf Bewerbesuche gehen. Die Beratung durch Weideneder und seine Mitarbeiter ist vor allem dann gefragt, wenn der Rücklauf auf eine Stellenanzeige nicht den Erwartungen des Unternehmens entspricht. Mit dem Kunden wird dann nach den Ursachen gesucht: Lag es an der Stelle selbst, die vielleicht extrem spezialisiert ist? Oder lag es an der Formulierung der Anzeige?

Für diesen Fall hat Weiden- eder konkrete Empfehlungen: „Eine erfolgversprechende Anzeige sollte klar zu verstehen und in korrekter deutscher Sprache verfaßt sein.“ Englische Ausdrücke und Fachsprache verwirren Interessenten hingegen eher, so seine Erfahrung. Vorschreiben kann und will er solche Regeln nicht: „Über die Sprache seines Inserats entscheidet der Kunde selbst“, so Weideneder. Gesetzliche Vorschriften wie etwa in Frankreich, wo ausschließlich in französischer Sprache geworben werden darf, gibt es bei uns nicht: „In Deutschland darf der Staat die Sprache nicht reglementieren“, sagt Helmut Glück. Sprache regle sich über den Gebrauch. „Es hilft nur das gute Vorbild.“ Ein großes Unternehmen etwa, das bewußt und ausschließlich auf Deutsch inseriert, könnte seiner Meinung nach gegebenenfalls eine Art Initialzündung auslösen.

Doch selbst wenn es diesen Vorreiter geben sollte: Eine komplette Rückkehr zu den ursprünglichen Bezeichnungen, zu Abteilungsleitern und Finanzbuchhaltern, erscheint angesichts der Sprachentwicklung unrealistisch. Ohnehin fände Mark Leiblein ein solches Wiederauflebenlassen alter Titel nicht attraktiv. Sein Vorschlag: Neue Wortzusammensetzungen kreieren, die gut klingen, verständlich sind und die Bewerber neugierig machen. Das würde ebenso für die alten Berufsbezeichnungen funktionieren wie für die neuen, die aus dem englischsprachigen Raum übernommen und nie eingedeutscht wurden.

Aber Leiblein weiß auch, daß dies ein mühseliger Prozeß ist, der einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte – Zeit, in der alle Arbeitsuchenden heiter weiter raten dürfen: Welches Schweinderl hätten’s denn gern ...?

von Nicole Pollakowsky
Sprachnachrichten des VDS


domingo, 27 de diciembre de 2009

Neue Endmark-Untersuchung: Englische Werbung wird von einer Mehrheit nicht verstanden

Zum dritten Mal nach 2003 und 2006 untersuchte die Kölner Agentur Endmark die Verständlichkeit englischsprachiger Werbung unter deutschen Verbrauchern; wiederum mit frappierenden Ergebnissen. Ähnlich wie in den Jahren zuvor ergab die Befragung, daß über zwei Drittel der Konsumenten die englischen Werbebotschaften entweder gar nicht oder falsch verstehen.

Untersucht wurden zehn Werbeslogans unterschiedlicher Branchen, die sich alle an Endverbraucher richteten. Die Bandbreite reichte dabei von OPEL und LEVI’S über BRAUN und PHILIPS bis LANGNESE und YOUTUBE. Befragt wurden über eintausend Personen zwischen 14 und 49 Jahren in Hamburg, Köln, Leipzig und München, deren Muttersprache Deutsch ist. Die ihnen gestellte Aufgabe bestand darin, die gezeigten und vorgelesenen Werbesprüche sinngemäß übersetzen, nach dem Motto: „Was will mir die Werbung damit sagen?“

„Mache Deinen Brotkasten selbst“

In Einzelfällen führten die Übersetzungsversuche zu sehr skurrilen Ergebnissen wie etwa „Mache Deinen Brotkasten selbst"“ für „Broadcast Yourself“ (YOUTUBE) und „Sinn und Einfalt“ für „sense and simplicity“ (PHILIPS) oder „Die Taste ist getuned“ für „Taste Tuned“ (MIXERY). Obwohl die extrem falschen Antworten Einzelfälle darstellen, sind sie doch symptomatisch. Nur etwa 28 Prozent der Befragten waren im Durchschnitt in der Lage, die englischen Werbesprüche im Sinne ihrer Absender zu verstehen.

ENDMARK ist eines der führenden Unternehmen für Benennungsmarketing in Europa mit Sitz in Köln und Wien. Das unabhängige Unternehmen ist seit 1994 auf die Entwicklung von Markennamen und Erkennungssprüchen spezialisiert und untersucht seit vielen Jahren – auch in Kooperation mit verschiedenen Hochschulen und Universitäten – deren Wirkung. ENDMARK hat bislang weit über eintausend internationale Markennamen entwickelt.

Quelle: Deutsche Sprachwelt

Literaturliste "Deutsche Sprache" / "Anglizismen"

Literaturliste “Deutsche Sprache” / “Anglizismen”

a) Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften

b) Artikel in der Tages- und Wochenpresse

c) Vorträge

d) Bücher

a) Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften

Ammon, Ulrich: Deutsch oder Englisch? Über die Wissenschaftssprache der Deutschen. In: Forschung & Lehre 8/98, S. 415-417.

Ammon, Ulrich: Eine Gefahr für die deutsche Sprache? In: Zeitschrift für den Kulturaustausch 45, 4/1995, S. 569-575.

Barth, Mar: Englisches im Deutschen. In: Muttersprache 67, 1957, S. 143-144, S. 186-188.

Berns, Margie: The cultural and linguistic context of English in West Germany. In: World English 7, 1988, S. 37-49.

Bister-Broosen, Helga: Frankreichs Sprachgesetzgebung. In: Sprachreport 4/92, S. 13-14.

Blank, Andreas: Von surfenden Pastoren, Windbeuteln und Jägern oder: Was ist light? In: Muttersprache 104, 1994, S. 166-174.

Böhm, Wilfried: Die Deutschen und ihre Sprache. In: Deutschland-Magazin 11/96, Bürger-Forum Deutsche Sprache.

Breitkreuz, H.: Pseudo-Anglizismen: Ein Beitrag zur Fehlerforschung. In: Grazer Linguistische Studien 3, 1976, S. 5-27.

Brinkmann, B., Buder, A., Dawin, A., Osburg, A.: Ein Staat - eine Sprache? Empirische Untersuchung zum englischen Einfluß auf die Allgemein-, Werbe- und Wirtschaftssprache im Osten und Westen Deutschlands vor und nach der Wende. In:

Linguistik 114, Frankfurt/M. u.a., 1992.

Brix F., Güdelhöfer, Th.: Zum Einfluß des Englischen auf die Wissenschaftssprache. In: Radiologe 29, 1989.

Buck, T.: Selfmade-Englisch. Semantic Peculiarities of English loanword material in Contemporary German. In: Forum for Modern Language Studies 10, 1974, S. 130-146.

Carstensen, Broder: Amerikanische Einflüsse auf die deutsche Sprache. In: Jahrbuch für Amerikastudien 8, 1963, S. 34-55.

Carstensen, Broder: Englisches im Deutschen. In: Paderborner Studien 3, 1973/74, S. 5-15.

Carstensen, Broder: Zur Intensität und Rezeption des englischen Einflusses. In: Fremdwort-Diskussion, [Hrsg.: P. Braun], München, 1979, S. 321-326.

Carstensen, Broder, Hengstenberg, Peter: Zur Rezeption von Anglizismen im Deutschen. In: Germanische Linguistik, 1982, S. 1-4, S. 67-118.

Clyne, Michael G.: Kommunikation und Kommunikationsbarrieren bei englischen Entlehnungen im heutigen Deutsch. In:

Zeitschrift für Germanistische Linguistik 1, 1973, S. 163-177.

Clyne, Michael: German and English working pidgins, Papers in Pidgin and Creole Linguistics. In: Pacific Linguistics, 1973, S. 135-150.

Daniels, Karlheinz: Erfolg und Mißerfolg der Fremdwortverdeutschung. In: Muttersprache 69, S. 46ff; S. 105ff; S. 141ff.

Dieter, Hermann H.: Deutsch als Kultur- und Wissenschaftssprache- Nur noch im Museum zu Hause? In: Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung - Zeitschrift für Umweltchemie und Ökotoxikologie 2/99.

Donalies, Elke: HIPPES HOPPING UND THROUGH TRENDS. Über ‘(neu)modische’, noch nicht kodifizierte Anglizismen in deutschsprachigen Female-Yuppie-Zeitschriften. In: Deutsche Sprache 20, 1992, S. 97-110.

Dresch, Andreas: ADVENTURE LOOK und SPORT-APPEAL. Das Phänomen ‘Modischer’ Anglizismen in MEN-LIFESTYLE-Zeitschriften. In: Deutsche Sprache 23, 1995, S. 240-268.

Drosdowski, Günther: Sprachentwicklung - Sprachnormen - Sprachkultur, In: DIN-Mitteilungen 73, 1997.

Drosdowski, Günther: Veränderungen in der deutschen Gegenwartssprache - Wandel oder Verfall? In: Politische Studien 351, 48. Jahrgang, Januar/Februar 1997.

Duckworth, David: Der Einfluß des Englischen auf den deutschen Wortschatz seit 1945. In: Zeitschrift für deutsche Sprache 26, 1970, S. 9-31.

Duckworth, David: Der Einfluß des Englischen auf den deutschen Wortschatz seit 1945. In: Fremdwort-Diskussion, [Hrsg. P. Braun], München, 1979.

Duckworth, David: Zur terminologischen und systematischen Grundlage der Forschung auf dem Gebiet der englisch-deutschen Interferenz. Kritische Übersicht und neuer Vorschlag. In: Sprachliche Interferenz - Festschrift, [Hrsg. H. Kolb et. al.], Tübingen, 1977, S. 36-56.

Fink, Hermann: Americanisms in German. In: American Studies Newsletter 16, 1988.

Fink, Hermann: Amerikanismen in der deutschen Tagespresse, dargestellt am Beispiel dreier überregionaler Zeitungen (Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt). In: Mainzer Amerikanistische Beiträge, Band 11, München 1970.

Fink, Hermann: Anglicisms in the Debates on Economic Policy of the German Bundestag 1980 - 1990. In: Freiberger Arbeitspapiere 96/15, 1996 bzw. Anglizismen in Wirtschaftspolitischen Debatten des deutschen Bundestages 1980 - 1990. In: Arbeitspapiere des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft, Paderborn Nr. 29, 1991.

Fink, Hermann: Angloamerikanisches in der deutschen Gemein- und Werbesprache im Wortschatz von Kindern im Vorschulalter - eine empirische Untersuchung. In: Muttersprache 89, 1979, S. 349-376.

Fink, Hermann: ‘Citizens Band’ oder ‘Bürger-Band’: Bemerkungen zu einer technischen Modeerscheinung im Deutschen. In: Muttersprache 88, 1978, S. 374-377.

Fink, Hermann: Der angloamerikanische ‘Look’ im Deutschen: Zur Verwendung eines Modewortes. In: Muttersprache 88, 1978, S. 51-69.

Fink, Hermann: Ein ‘Starangebot’. In: Muttersprache 86, 1976, S. 368-382.

Fink, Hermann: Englisches in der deutschen Fernsehwerbung. In: Sprache im technischen Zeitalter 67, 1978, S. 256-265.

Fink, Hermann: ‘Know-How’ und ‘Hifi-Pionier’. In: Muttersprache 85, 1975, S. 186-203.

Fink, Hermann: Moderne Anglizismen in der Schule - Wie schätzen Lehrer sie ein? In: Muttersprache 91, 1981, S. 317-329.

Fink, Hermann: Semantische Exploration: Eine empirische Untersuchung zur ‘Gebrauchsbedeutung’ einiger ausgewählter Anglizismen im Deutschen. In: Freiberger Arbeitspapiere 95/13, 1995.

Fink, Hermann: Texas-Look und Party-Bluse: Assoziative Effekte von Englischem im Deutschen. In: Wirkendes Wort 6, 1977, S. 394-402.

Fink, Hermann: Vom ‘Macro-Mini’ und der ‘Hotline’ bis zur ‘LIVE STÖHN-LINE’ und dem ‘Grip Shift Drehgriff’ - Beobachtungen zu Englischem in Illustrierten, der Boulevardzeitung und dem Werbeprospekt. In: Freiberger Arbeitspapiere 96/7, 1995.

Fink, Hermann: ‘Wirtschaftsanglizismen’ in Lehrwerken kaufmännischer Schulen. In: Wirtschaft und Erziehung 5, 1983, S. 158-161.

Fink, Hermann, Hermann und Rammes, Angelika: Zum Verständnis angloamerikanischer Warenbezeichnungen und -beschriftungen bei deutschem Verkaufspersonal. In: Freiberger Arbeitspapiere 95/10, 1995.

Fischer, Dr. Rudolf: Anglizismen: Wo das Kauder am welschesten ist. In: Draußen - Straßenmagazin 4/99, S. 16/17.

Föhr, Dieter: Sprachstörung. In: Hausblatt des Goethe-Instituts.

Csaba Földes: Das Fach Deutsch als Fremdsprache und die auswärtige Sprach- und Kulturpolitik der BRD. Anmerkungen aus einer ‘auslandsgermanistischen’ Perspektive, Studia Germanica Universitatis Vesprimiensis, [Hrsg.C. Földes], 1997, S. 37-48.

Földes, Csaba: Deutsch in Europa. In: Wirkendes Wort 45, 2/1995, S. 305-317.

Förster, Uwe: Das Fremdwort als Stilträger In: Der Sprachdienst, 28/99, S. 97-107.

Förster, Uwe et al.: Englisch in unserer Sprache - Eine Podiumsdiskussion im Zweig Bonn der GfdS. In: Der Sprachdienst, 1/99, S. 16-27.

Fraser, Elisabeth: Ein englischer Blick auf das Deutsche. In: Sprachreport 4/92, S. 5-6.

Fröhlich, Armin: Zu den verborgenen englischen Einflüssen. In: Muttersprache 72, 1962, S. 19-22.

Galinsky, Hans: Amerikanisch-englische und gesamtenglische Interferenzen mit dem Deutschen und anderen Sprachen der Gegenwart. Ein kritischer Forschungsbericht (1945-1976). In: Sprachliche Interferenz - Festschrift, [Hrsg. H. Kolb et. al.], Tübingen, 1977, S. 463-517.

Galinsky, Hans: Stylistic Aspects of Linguistic Borrowing. A Stylistic and Comparative View of American Elements in Modern German, and British English. In: Jahrbuch für Amerikastudien 8, 1963, S. 98-135.

Gläser, Rosemarie: Anglizismen als Stilphänomene in den Printmedien der neuen Bundesländer. In: Leipziger Arbeiten zur Sprach- und Kommunikationsgeschichte: Stil und Sprachwandel - Festschrift, [Hrsg.U. Fix, G. Lerchner], Bd. 3, 1996, S. 133-162.

Hannah, J. A.: Trench, Dressman and Pullunder: Some Analogy Processing in the Coinage of German Pseudo-Anglicisms. In: German Life and Letters 42/1988, S. 60-71.

Heald, D.: Deutschlitsch oder Engleutsch- Has German a Future? In: Modern Languages 59/ 1978, S. 139-142.

Heald, D.: the Engleutsch debate - a brief rejoinder. In: Treffpunkt, Journal of the Association of Teachers of German 13/ 1981.

Helmar, Frank: Europäische Sprachpolitik - Aufgaben, Lösungsangebote und Schwierigkeiten. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Zeitung: Das Parlament 12, 1983, S. 26-38.

Helmar, Frank: Thesen zur deutschen Sprachpolitik. In: Paderborner Studien 3, 1973/74, S. 3-11.

Hensel, Horst: Verteidigung der Muttersprache - Eine neue Aufgabe für den Deutschunterricht. In: Pädagogik 5, 1999 S. 57/58.

Hilgendorf, Suzanne K.: The impact of English in Germany. In: English Today 12, 1996, S. 3-15.

Hoberg, Rudolf: Die Rolle der deutschen Sprache in Wissenschaft und Technik. In: DIN-Mitteilungen 73, Nr. 5, 1994.

Hoberg, Rudolf: Fremdwörter - Wie soll sich die Gesellschaft für deutsche Sprache dazu verhalten? In: Der Sprachdienst, Nr. 5, 1996, S. 137-142.

Holtfort, Werner: Pidgin-Deutsch - Wie sich unsere Sprache unter amerikanischem Einfluß verändert. In: Die Amerikaner in der Bundesrepublik, [Hrsg.E. Spoo], Verlag Kiepenheuer & Witsch, 1989, S. 166-179.

Holz, Harald: Deutsche Sprache in der Krise, Der zerrissene Adler, Band 1 der Deutsch-Lateinamerikanischen Diskurse, Münster 1995, S. 108-126.

Junker, Gerhard H.: Der Zeitgeist spricht Englisch. In: VDI-Mitteilungen des Bodensee-Bezirksvereins 6/97, S. 17.

Junker, Gerhard H.: Deutsch auf dem Weg in die Mischsprache, DIN-Mitteilungen 12/1996.

Kaehlbrandt, Roland: Jargon und Pidgin. In: Forschung & Lehre 4, 1995, S.178f.

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b) Artikel in der Tages- und Wochenpresse

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Ammon, Ulrich: Einheit im Sinne Humboldts - Englisch als Sprache der Hochschullehre hat mehr Vorteile als Nachteile. In: Zeit Chancen vom 22. Dezember 1998.

Arnu, Titus: Die deutsche Sprache gibt es gar nicht. In: Süddeutsche Zeitung vom 23./24. Mai 1998.

Drews, Jörg: Die Message hör’ ich wohl! In: Spectrum - Die Presse vom 6. Februar 1999.

Geitner, Paul: English words cropping up ever faster, Germans find. In: Santa Barbara Newsletters, Dezember 1998.

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Kielinger, Thomas: Die Verhunzung der deutschen Sprache, Kolumne für Deutschlandradio/DLF, 24. Mai 1998.

Kopp, Günther: Sprache bedeutet Identität. In: Wiesbadener Tagesblatt, 01. März 1999.

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Maetzke, Ernst-Otto: Man spricht wieder Deutsch. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 203, 1. September 1990.

Natorp, Klaus: Gedankenlos dahergeredet., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. März 1994.

Nonnenast, Th.: Deutsche Slogans verlieren ihre Muttersprache. In: Die Welt, 24. Oktober 1997.

Pogarell, Reiner K.: Warum nicht deutsch? In: Die Zeit Nr. 18/1987.

Raeithel, Gert: Brodeln im Sprachmeer. In: Süddeutsche Zeitung, 10. Juli 1999.

Schneider, Wolf: Madonna oder Mitterand? In: Sprachlese NZZ-Folio, Juli 1994.

Schneider, Wolf: Weil Deutsch taugt nichts mehr. In: Sprachlese NZZ-Folio, Oktober 1997.

Sauer, Wolfgang: Auch die Sprache braucht eine Lobby. In: Die Welt, 17. Januar 1994.

Sonnleitner: Ist unsere Sprache noch zu retten? In: Mitteilungsblatt - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung 13/99, 03. April 1999.

Zimmer, Dieter E.: Von Deutsch keine Rede. In: Die Zeit Nr. 26/1995.

Zimmer, Dieter E.: Sonst stirbt die deutsche Sprache. In: Die Zeit Nr. 30/1996.

c) Vorträge

Barnikol, Wolfgang: Deutsch - eine sterbende Sprache in der Wissenschaft?, in: Zur Kritik der deutschen Universität - Beobachtungen, Erfahrungen und Gedanken eines Zeitzeugen, 3.

Aufl., Engelsbach/Frankfurt a. M./Washington: Hänsel-Hehenhausen Verlag, S. 161-171.

Carstensen, Broder: Wieder: Die Engländerei in der deutschen Sprache. Vorträge gehalten auf der Tagung der Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften. In: Die deutsche Sprache der Gegenwart, [Hrsg.]: B. Carstensen, F. Debus, H. Henne et al., Göttingen 1984, S. 43-57.

Fischer, Gerd: Don’t speak Germlisch, Rotary-Club Essen-Ost, 3. Dezember 1998.

Gärtner, Georg-Heinz: No future für Deutsch? Amerikanismen in unserer Standardsprache. Festvortrag, gehalten am 25. April 1997 auf der Jahresversammlung der Gesellschaft für deutsche Sprache in Erfurt. In: Der Sprachdienst, Gesellschaft für deutsche Sprache, Wiesbaden.

Haller, Klaus-Jürgen: Ist die deutsche Sprache noch zu retten? Herbstvortrag 1997.

Hensel, Horst: Kulturelle Selbstbehauptung. Vortrag, gehalten auf dem Dortmunder Autorentreffen 1997 am 6. Dezember 1997 im Theater Fletch Bizzel.

Raveling, Wiard: Englisch, Englisch über alles, wie Deutsche und Franzosen mit der englischen Sprache umgehen, Vortrag am 2. Juni 1995 im Deutschlandfunk.

Stickel, Gerhard: Anmerkungen zur Anglizismusforschung. In: Foreign Influences on German, [Hrsg.: C.V.J. Russ], Dundee, 1984, S. 38-57.

Stickel, Gerhard: Ist die deutsche Sprache noch zu retten? Vortrag am 13.4. 1992 im Kulturinstitut Ankara.

d) Bücher

Abel, Jürgen: Cyber Sl@ng, die Sprache des Internet von A bis Z, München: C. H. Beck, 1999.

Arbeitskreis für Kultur und Geschichte [Hrsg.]: Engleutsch? Nein Danke! Wie sag ich’s auf deutsch? Eine Wortliste, Wien: Druckerei Karl Werner, 1998.

Augst, Gerhard: Fremdwort - fremdes Wort, Sprachnorm und Sprachwandel, Wiesbaden, 1977, S. 63-123.

Behrens, Michael, Rimscha, Robert von: Der kleine Bruder-Deutschland und das Modell USA. Bonn: Bouvier Verlag, 1997.

Bickel, Hans [Hrsg.]: Mehrsprachigkeit- eine Herausforderung, Frankfurt a.M.: Helbing und Lichtenhahn, 1994.

Bohmann, Stephanie: Englische Elemente im Gegenwartsdeutsch der Werbebranche, Marburg, 1996.

Braun, Peter: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache, 3. erw. Aufl., Stuttgart-Berlin-Köln: Kohlhammer, 1993.

Busse, Ulrich: Anglizismen im Duden - Eine Untersuchung zur Darstellung englischen Wortgutes in den Ausgaben des Rechtschreibdudens 1880-1986, Tübingen: Niemeyer, 1993.

Carstensen, Broder: Der englische Einfluß auf die deutsche Sprache - Die europäische Herausforderung: England und Deutschland in Europa, München, 1987

Carstensen, Broder: Englische Einflüsse auf die deutsche Sprache nach 1945, Heidelberg, 1965.

Carstensen, Broder: Euro-English- Linguistics across Historical and Geographic Boundaries, Berlin, 1986.

Deschner, Karlheinz: Der Moloch: Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!- Zur Amerikanisierung der Welt, Stuttgart: Weitbrecht, 1992.

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Fink, Hermann: Amerikanismen im Wortschatz der deutschen Tagespresse, München, 1970.

Fink, Hermann: Von Kuh-Look bis Fit for Fun: Anglizismen in der heutigen Allgemein- und Werbesprache, Frankfurt/M.: Peter Lang Verlag, 1997.

Fink, H.; Schons, D.; Fijas, L.: Anglizismen in der Sprach der Neuen Bundesländer, Frankfurt/M.: Peter Lang Verlag, 1997.

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Hensel, Horst: Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe. Eine Streitschrift, DruckVerlag Kettler, 1999

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